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Restaurierung heute

Jede Restaurierung ist ein archäologischer Akt.  Das Kunstobjekt, historische Gebäude oder Monument ist von mehreren Perioden geprägt. Stil und Nutzung haben mehrfach gewechselt. Zutaten Umbauten sind historische Komponenten, die nicht zu vernachlässigen sind: Hier müssen restauratorische Entscheidungen getroffen werden.

Das Leistungsprofil akademischer Restaurierung umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Tätigkeiten und Qualifikationen. Diese spannen den Bogen von der Untersuchung über die Planung, die Konzept- und Materialentwicklung bis zur praktischen Ausführung der Konservierung und Restaurierung am Objekt und Denkmal. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer genauen Kenntnis der historischer Werk- und Kunsttechniken, traditioneller Handwerkstechniken und historischen Materialien. Ausserdem verfügt der akademische Restaurator über dezidierte Kunst- und Naturwissenschaftliche Kompetenzen und zeichnet sich durch eine wissenschaftliche und methodische Arbeitsweise aus.

Im Zentrum steht das Denkmal oder Kunstobjekt. Eine Grundvoraussetzung ein geeignetes Restaurierungskonzept zu entwickeln besteht darin die Prozesse die zu Zerstörungen oder der Verwitterung am Kulturgut führen zu verstehen. Dies leisten wir durch eine systematische Erfassung und unterschiedliche Untersuchungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine erfolgreiche Restaurierung benötigt die Ausbildung multidisziplinärer Kompetenz die sich aus unterschiedlichen Disziplinen wie der Kunstgeschichte, den Naturwissenschaften über die technischen Ingenieurwissenschaften bis zu den handwerklichen Kunsttechniken zusammen setzt. Die Ausbildung von künstlerisch-handwerkliche Fähigkeiten und eine dezidierte naturwissenschaftliche wie auch haptische Kenntnisse der Materialeigenschaften sind die notwendigen Voraussetzungen für die praktische Restaurierung. Restaurierung ist deshalb heute ein Studienfach, das an unterschiedlichen Hochschulen und Universitäten gelehrt wird.

Durch das Studium zum akademischer Restaurator in der Baudenkmalpflege werden werktechnische und baumeisterliche Fähigkeiten erworben und durch die wissenschaftliche Beschäftigung mit den unterschiedlichsten Fragestellungen und Objekten stetig weiterentwickelt.

Die Disziplin ist dem Konzept des lebenslangen Lernens verpflichtet um das überlieferte Erbe nach bestem Wissen zu erhalten, durch In-Wertsetzung zu entwickeln und auch zukünftigen Generationen erlebbar zu machen.