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Denkmalstrategien und Restaurierung - Beispiele aus der Praxis von Berlin über Petra nach Angkor


Am Montag den 5. November findet im Institut für Architektur der Technischen Universität am Ernst Reuter Platz in Berlin ein weiteres Berliner Kolloquium zur Baugeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege des gleichnamigen Studienganges statt. Die Veranstaltung mit Ursula Hüffer (Hüffer Ramin Architekten, Berlin) und Wanja Wedekind beginnt um 19:00 Uhr im Hörsaal A 053. Die Adresse ist: Straße des 17. Juni 152, Gebäude A - F in Berlin.

Anhand von drei Fallstudien, dem Neuen Museum in Berlin, den Felsfassaden in Petra (Jordanien) und den Tempeln von Angkor (Kambodscha) wird in unserem Beitrag die Diskrepanz zwischen der öffentlichen Wahrnehmung von Kulturgut, seiner ästhetisierten oftmals überhöhten Bedeutung und den attestierten Risiken und Gefahren, den tatsächlichen wirksamen Prozessen von Verwitterung und Zerstörung gegenübergestellt.

Hierbei werden aus konservatorischer Sicht die Hauptschadensursachen und Risiken analysiert und praktische Lösungen vorgestellt. Der Beitrag plädiert für eine substanz- und praxisorientierte Sachlichkeit. Er unterstreicht die zentrale Relevanz einer konservatorischen Perspektive für die Erhaltung des Kulturerbes und stellt zum Teil neueste Ergebnisse der angewandten Konservierungswissenschaften vor.


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