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  • Wanja Wedekind

Stuck mit Heisskalk


Heisskalkmörtel erreichen eine rasche Frühfestigkeit und breiten sich während der exothermen Reaktion leicht aus. Sie eignen sich für unterschiedliche Anwendungen in besonderer vorteilhafter Weise und erreichen eine hohe Festigkeit. So benötigen Heisskalkmörtel während der Verfestigung Feuchtigkeit und beziehen diese in der Regel aus dem gut vorgenäßten Mauerwerk. Hierdurch stellt sich eine ideale Bindung zwischen Mörtel und Gestein bzw. Mauerwerk ein, der einen hervorragenden Feuchte- und Salztransport ermöglicht. Ausserdem bilden die Mörtel ein besonderes Porensystem aus was die Einlagerung bauschädlicher Salze begünstigt. Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften können Heisskalkmörtel für ganz unterschiedliche Zwecke und in unterschiedlichen Materialkompositionen eingesetzt werden. Sie eignen sich z.B. als Ergänzungsmörtel für Restaurierungszwecke, als Salzspeicher- bzw. Sanierungsputze und als Verfüllmörtel von Mauerwerk.

Doch Heisskalkmörtel könne auch als Mörtel für Stuckarbeiten eingesetzt werden. Sie verhalten sich technisch betrachtet ähnlich wie Gipsmörtel. Mit etwas Geschick und Materialkenntnis können mit Heisskalkmörtel ähnlich scharfe Profilzüge gefahren werden wie mit Gipsmörtel. Heisskalkmörtel stellen deshalb eine hervorragende Alternative zu Gipsmörtel für Zugarbeiten an feuchte- oder salzbelasteten Objekten dar.


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